Mit Franz Brugger durch Innichen

Chronist Franz Brugger, Innichen

Chronist Franz Brugger, Innichen

Letztes Jahr haben wir in unserem Dorf „1250 Jahre – Erste urkundliche Erwähnung unter dem Agilolfinger Tassilo III.“ gefeiert. Nun war es an der Zeit einmal nach Innichen zu blicken. Warum?
Das hat uns der Innicher Chronist Franz Brugger, dem wir hiermit sehr herzlich danken, bei einem Streifzug durch den Markt erklärt:

innichen-portal

Über dem Portal: die Heiligen Candidus und Korbinian, in der Mitte Tassilo III. – Fresko, Michael Pacher

Tassilo III. ließ 769 aus einer Bestiftung des Klosters Scharnitz – unter Abt Atto – in Innichen ein Benediktinerkloster (hl. Candidus) gründen. Dies diente dem Bayernherzog zur Sicherung seiner Herrschaft: Vorrangige Aufgabe des Klosters war die Missionierung der heidnischen Slawen im gesamten oberen Drautal.
Im Jahr 1143 wurde das Kloster in ein Kollegiatsstift umgewandelt und mit dem Bau einer neuen Stiftskirche begonnen. Bis etwa 1250 erfolgten mehrere Bauphasen.

Die romanische Stiftskirche - "Der Dum"

Die romanische Stiftskirche – „Der Duim“

 

Der Turm wurde 1326 noch aufgestockt, die Vorhalle um 1415 angefügt.
Den beeindruckende Bau nennt man auch „Dom von Innichen“ oder wie die Innicher sagen: „Der Duim“. Er gilt als einer der bedeutendsten romanischen Sakralbauten im Ostalpenraum.

Mehr über den Streifzug und Bilder folgen bald!
Titelbild: Krypta, Foto: Bbb-Commons

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